Chinderfiire

Wir führen für Kinder der 1. und 2. Klasse ökumenische „Chinderfiire“ im Pfarrsaal der katholischen Kirche durch. Jüngere Geschwister dürfen gerne auch dabei sein. Die Feiern finden jeweils am Sonntagmorgen von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr statt.

 

In diesen Stunden werden die Kinder altersentsprechend in verschieden Themen zu Kirche und Glauben eingeführt. Wir singen, beten, hören Geschichten, diskutieren und basteln.

 

Es braucht keine Anmeldung. Ihre Kinder und auch Sie sind herzlich willkommen.

 

Für Fragen rufen Sie Frau Ruth Vescovi, Telefon 032 685 28 48, an.

 

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3 Fragen an Ruth Vescovi, Leiterin Chinderfiir

 

Als ehemalige Religionslehrerin leiten Sie seit längerer Zeit die «Chinderfiir» im Pfarreisaal. Wie sind Sie zu diesem Amt gekommen und was gefällt Ihnen daran?

Chinderfiire gibt es schon seit sehr langer Zeit in unserer Pfarrei. Während vielen Jahren hat sich ein sehr engagiertes Team dafür eingesetzt. Durch die Arbeit als Religionslehrerin habe ich an solchen Feiern teilgenommen. Später habe ich dann mit anderen Kolleginnen zusammen selber Chinderfiire vorbereitet und durchgeführt.

 

Es macht Freude mit den Kindern über ein Thema zu reden, ihr Wissen zu erfahren, ihre Spontanität zu erleben und mit ihnen ein Thema gestalterisch zu vertiefen.

 

Heute bringen die Kinder weniger Wissen von zu Hause mit. Vieles muss mit einfachen Worten und Bildern erklärt werden. Dies regt mich selber immer wieder dazu an, mich mit einem Thema intensiv auseinander zu setzen. Wie sage ich es? Wie erkläre ich es? Wo kann ich anknüpfen?

 

Wer kann an der «Chinderfiir» teilnehmen und was wird in diesen Feiern gemacht?

Für diese Chinderfiire sind alle katholischen Kinder aus der 1. und 2. Primarklasse eingeladen. Es sind selbstverständlich auch jüngere Geschwister oder Kinder aus dem Kindergarten, die gerne daran teilnehmen möchten, herzlich willkommen. Die Idee ist, dass die Kinder während des Gottesdienstes eine für sie angepasste Feier erleben dürfen.

 

Die Themen ergeben sich aus dem Kirchenjahr. Wichtig sind die Feste, Geschichten aus der Bibel und Themen, die für die Liturgie wichtig sind.

 

Wer ist Jesus? Was bedeutet Gott für mich? Wer ist Maria? Wie bete ich? Was heisst segnen? Was heisst Freude haben? Was bedeutet das Kreuzzeichen? Warum haben wir Weihwasser in der Kirche? Dann sind auch die Feiertage im Kirchenjahr immer wieder ein Thema: Weihnachten, Palmsonntag, Karfreitag, Ostern, Pfingsten.

 

Wie sieht Ihre Zukunfts-Vision in der Pfarrei St. Martin in Zuchwil mit den Kindern und Jugendlich aus?

Wir müssen die Kinder und Jugendlichen dort abholen, wo sie sind. Wichtig ist da für mich, den Kontakt zu den Eltern aufzubauen, wenn die Kinder in den Kindergarten oder in die Schule kommen. Die Eltern müssen informiert und wenn möglich einbezogen werden. Sie sollen die Personen, die ihre Kinder und Jugendlichen unterrichten, kennen. Es braucht die Eltern die uns unterstützen, wenn die Kinder zu uns kommen sollen. Es braucht Angebote, an denen Eltern mit ihren Kindern teilnehmen können und gegenseitig Erfahrungen und Erlebnisse austauschen können. Es braucht das Gefühl von Gemeinschaft.

 

Es ist eine Vision und gar nicht die Lösung, wie es sein sollte.