Religionsunterricht

Ab Montag, 11. Mai 2020, beginnt wieder der Unterricht. Die SchülerInnen werden von den entsprechenden Religionslehrkräften über den Unterricht informiert.

Für Fragen steht den Kindern ihre zuständige Religionslehrkraft zur Verfügung.


Der Religionsunterricht will eine ganzheitliche religiöse Bildung. Dazu gehört nicht nur reine Stoffvermittlung, sondern auch der Versuch, die Religion im Leben der Schüler zu verankern. Die heutigen Methoden zur Vermittlung religiöser Themen sind vielseitig.

 

Der Religionsunterricht beginnt in der 1. Klasse und findet in der Schule statt. Die Klassen werden ökumenisch geführt.

 

Der Unterricht kann auch von Schülerinnen und Schülern besucht werden, welche keiner Konfession oder einer anderen Religion angehören. Schulbesuche sind jederzeit möglich.

 

Der Religionsunterricht richtet sich auf allen Stufen nach den Lehrplänen für Religionsunterricht des Kantons Solothurn. Neben dem schulischen Religionsunterricht finden verschiedene Anlässe wie Familiengottesdienste, Rorate-, Weihnachtsfeiern statt. Die Vorbereitung zum Empfang der Sakramente findet ausserschulisch statt.

 

Erstkommunion

In der dritten Klasse werden die Kinder im Unterricht und auch ausserhalb auf das Sakrament der Eucharistie (Kommunion) vorbereitet. Die Eltern werden an einem Elternabend über die verschiedenen Anlässe informiert.

 

Versöhnungsweg

In der vierten Klasse werden die Kinder im Unterricht und auch ausserhalb auf das Sakrament der Versöhnung (Beichte) vorbereitet. Als Abschluss besuchen die Kinder den Versöhnungsweg. An verschiedenen Stationen auf diesem Weg werden Lebens- und Glaubensfragen gemeinsam diskutiert.

 

Firmung

Das Sakrament der Firmung können Jugendliche in der 9. Klasse empfangen. Die Vorbereitung findet ausserhalb der Schule statt. Die Eltern werden an einem Informationsabend über verschiedene Anlässe und Gottesdienstbesuche informiert.


Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Buchprojekt 5. Klasse UF/ BF

Im Zusammenhang mit dem bekannten Bibelvers «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein»
(Mose 8, 3) gestalteten die Fünftklässler des Blumenfeld- und Unterfeldschulhauses ein Buch nach einer Geschichte von Heinrich Mertens. Brot gilt als eines der bedeutendsten christlichen Symbole. Es fand Eingang ins christliche Grundgebet, das Vaterunser. «Unser tägliches Brot gib uns heute» ist eine Bitte um leibliche wie auch geistig-seelische Nahrung. In der Geschichte vom alten Bäcker Arthur weiss dieser weise Bäcker, dass der Mensch eben nicht nur vom Brot alleine lebt. Er weiss, dass im gemeinsamen Teilen des Brotes nicht nur der Bauch satt wird, sondern auch das Herz, indem es genährt wird von Zuversicht, Mitgefühl, Trost, Mut, Hoffnung, Freude und Freundschaft.

 

Das von den Fünftklässlern liebevoll und wunderschön gestaltete Buch kann in der Kirche St. Martin bestaunt werden. Wer für sich ein Exemplar von dieser weisen und tiefsinnigen Geschichte erwerben will, darf sich gerne bei Frau Jakober, Religionslehrerin, melden oder auf dem Pfarreisekretariat.

Maribél Jakober