Kirchenchor St. Martin

Kirchenmusik zur Einsetzung von Pfarrer Pascal Eng

Nach fünfmonatiger Chorpause (Corona bedingt) singt der Kirchenchor erstmals wieder in einem Gottesdienst! Und das gleich zur Einzetzungsfeier unseres neuen Pfarrers Pascal Eng - darauf freuen wir uns sehr. Der Chor singt die Messe „Unterwegs zum Leben“ von Iso Rechsteiner. Da die Empore zu eng ist, wird sich der Chor unten in den ersten Kirchenbänken aufstellen. Zudem erklingt weitere Instrumentalmusik für Cello und Orgel. Als Cellistin begrüssen wir Frau Eva Lüthi. An der Orgel spielt Evelyne Grandy.

Ueli Mani, Chorleiter

 


  • Gegründet Ende des 19. Jahrhunderts, Neugründung 1969
  • Regelmässige musikalische Mitgestaltung der Gottesdienste im Auftrag der Pfarrei Zuchwil 
  • Zweimal jährlich grössere Chorwerke mit Instrumentalbegleitung und Solisten dank finanzieller Unterstützung der Kirchgemeinde 
  • Repertoire: Orchestermessen und Motetten von Mozart, Haydn, Schubert, Bach, Händel, Bruckner, Brahms, Mendelssohn, Franck, Reger, Reimann, Rechsteiner, Basler, Roetschi….
  • Gospels sowie weltliches und volkstümliches Liedgut
  • Gemeinsames Singen mit andern Chören in Gottesdiensten und Konzerten 
  • Gemeinschaft pflegen, Feste feiern, Samichlaus, Höcks, Geburtstage etc. 
  • alle zwei Jahre eine 2‑tägige Reise

Proben: Dienstags 19.45 ‑ 21.30 im Pfarreisaal der Katholischen Kirche St. Martin, Zuchwil.


Haben Sie Interesse - an einer Schnupperprobe, als GastsängerIn, für ein einzelnes Projekt oder als Vereinsmitglied - wenden Sie sich an:

Chorleiter: 

Ueli Mani 

Längackerstrasse 12

4513 Langendorf

Tel: 032 622 55 89

Mobile 078 611 13 01

ueli.mani@sunrise.ch

Präsidentin: 

Therese Hofmeier

Rötistrasse 1

4552 Derendingen

Tel: 032 682 31 04

Mobile: 079 564 96 92

therese@hofmeier.li

Organistin: 

Evelyne Grandy

Franz-Lang-Weg 1

4500 Solothurn

Tel: 032 621 28 11

Mobile:079 229 34 76

evelyne.grandy@bluemail.ch



                                            


Kirchenchor St. Martin unterwegs auf seiner Reise


Eine fröhliche Sängerschar machte sich am Samstag, 11.September zu früher Stunde per Car auf zu

ihrer coronabedingt verschobenen Chorreise ins Schwarzenburgerland.

 

Einmal ausbrechen aus dem Probenalltag, einmal sich begegnen dürfen ohne Auftrag, - das tut gut!

 

Bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir schon nach 9 Uhr unser erste Ziel, - Rechthalten im

Kt. Friburg. Nach dem Genuss von Kaffee und Gipfeli, einem Spaziergang mit Besichtigung der schönen Kirche und des von einem Kunstschaffenden mit farbigem Glas in Granit-Stelen verschönerten Friedhofs besuchten wir das Strohmuseum mit Atelier, wo uns viel Wissenswertes zur kunsthandwerklichen Verarbeitung des Strohs erzählt wurde. Im Atelier gab es wunderschöne Trachtenhüte, Tischsets, Taschen und allerlei Deko-Artikel aus Stroh zu bewundern.

 

Die Fahrt ging weiter, hügelauf, hügelrunter, an den Schwarzsee, wo wir mit einem feinen Mittagessen verwöhnt wurden. Die Sonne wich allmählich einer dichten Bewölkung. Trotzdem genossen wir gruppenweise plaudernd eine ausgiebigen Spaziergang am See. Und schon ging die Fahrt weiter durch eine sehr grüne, hügelige Landschaft, hinauf nach Guggisberg, der Heimat von Vreneli und Simes Hans-Joggeli, - und bekannt für seine wohl fast

tausend Treppenstufen zum Gipfel des Guggerhörnlis. Der Himmel lichtete sich wieder, so marschierten die Sportlichen los, allen voran unser Pfr. Pascal, lauthals den «Rattenfänger von Hammel» pfeifend, wir wie die Mäuse mehr oder weniger zügig hinterher. Der Aufstieg belohnte uns mit einer zwar etwas wolkenverhangenen Sicht auf Mittelland und Alpen. Die kulturell Interessierten besuchten derweilen das Vreneli-Museum, sie vernahmen allerlei

Wissenswertes zur Vreneli-Legende.

 

Dann öffnete uns die Sakristanin die Türe der sehr alten, wunderschön restaurierten Kirche und wir sangen im Chorraum unter Uelis Leitung und mit Klavierbegleitung durch Evelyne das Guggisbärgerliedli «S isch äbe e Mönsch uf Ärde, Simelibärg», das alte Volksliedli «S isch nümme die Zyt» und das Solothurner Liedli « Du fragsch mi wär i bi». Die einzigartige Akustik im hohen Chorgewölbe beflügelte unser Singen.

 

Die Rückreise nach Zuchwil verlief eigenartig ruhig, Plaudern und Lachen verstummten weitgehend, alle waren müde!

 

Herzlichen Dank den beiden Organisatoren Hanspeter und Jürg Kaiser für ihr umsichtiges Planen

und Organisieren der sehr interessant gestalteten Chorreise!

Therese Hofmeier, Präsidentin

 

=> weitere Bilder finden Sie unter der Bildergaliere!


3 Fragen an Ueli Mani, Dirigent

Ueli Mani ist seit über 27 Jahren Chorleiter des Kirchenchores St. Martin in Zuchwil. In diesem Jahr feiert nun der Kirchenchor sein 50jähriges Jubiläum. Wir nehmen dies zum Anlass und stellen Ueli Mani folgende 3 Fragen:

 

Wie sah Ihre Tätigkeit in den letzten 20 Jahren aus und was hat sich verändert?

 Unsere Aufgabe als Kirchenchor ist es, die Gottesdienste mit Chormusik mitzugestalten, zu bereichern, zu ergänzen. In der Kirchgemeinde Zuchwil wird der Chormusik und somit dem Kirchenchor eine grosse Wichtigkeit beigemessen und Wertschätzung entgegengebracht, im Speziellen auch vonseiten der Kirchgemeindepräsidenten (Peter Häner, Walter Bitzi, Hans Spichiger und Michael Vescovi). Die Präsidentin Therese Hofmeier „betreut“ den Kirchenchor St. Martin seit bald dreissig Jahren und gibt ihm ein vertrauensvolles, menschlich und sachlich eindrückliches Gepräge. Von Beginn an meiner Tätigkeit als Chorleiter (1991) durfte ich diese Wertschätzung und Anerkennung wahrnehmen. Die Pfarrherren (Branco Palic, Paul Bühler und Valentine Koledoye, sowie Esther Holzer und Franz Allemann) haben das Engagement des Chors immer voll und ganz miteinbezogen, die Zusammenarbeit war ausnahmslos gut. Zusammen mit der Organistin Evelyne Grandy hat der Chor zusätzlich eine hervorragende Musikerin zur Seite. An hohen Festen durften wir professionelle Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, so wie Gesangssolistinnen und Solisten engagieren. Mit dieser Unterstützung konnten wir all diese Jahre wunderschöne Chormusik in die Gottesdienste einbauen. Ein Kirchenchor ist fortwährend mit grossartigen Kompositionen und deren Komponisten in Berührungen und labt sich von Jahr zu Jahr an dieser unerschöpflichen künstlerischen Quelle.

 

Wie ist die Zusammenarbeit im Pastoralraum Wasseramt Ost und welche Anlässe durften Sie im Pastoralraum feiern?

Mit der Errichtung des Pastoralraums und dem jährlichen gemeinsamen Singen aller Kirchenchöre (Aeschi, Deitingen, Derendingen, Luterbach, Subingen, Zuchwil) ergibt sich ein regelmässiger, vielseitiger Austausch und ein sich Kennenlernen. Wenn auch anfänglich noch nicht eindeutig klar war, was dieser Zusammenschluss für die Chöre bedeuten würde, haben diese sich gleich zu Beginn sehr konkret und aktiv dieser neuen Ausgangslage gestellt und beschlossen, jedes Jahr einmal in einer andern dieser sechs Pfarreien gemeinsam einen Festgottesdienst musikalisch mitzugestalten. Das Ergebnis war ein starkes, positiv ausstrahlendes Erlebnis, das allen sehr gut tut.

 

In diesem Jahr feiert der Kirchenchor sein 50jähriges Bestehen. Welche Wünsche und Visionen haben Sie für den Chor in den nächsten 50 Jahren?

 Jeder Chor und jeder Chorleiter wünscht sich stets neue, junge Singstimmen. So auch hier in Zuchwil. Das Engagement aller derzeitigen Chormitglieder ist sehr gross und der Probenbesuch tadellos! Ein grosses Merci und Kompliment! Es gibt Sängerinnen und Sänger, die Gründungsmitglieder des Kirchenchors sind! Ihnen hiermit herzliche Gratulation! Dennoch werden wir zunehmend älter (inkl. Chorleiter!) und können uns nur verjüngen, indem neue Sängerinnen und Sänger zu uns stossen. Wir haben eine treue Schar von „Gastsängerinnen und Gastsängern“, welche uns für grössere Werke an Weihnachten und Ostern gerne unterstützen. Sonst aber machen wir aus unseren Kräften das Beste und hoffen, die Freude und die Begeisterung fürs Chorsingen weiterhin auf einem guten Niveau zu pflegen.

 

…… und was ich noch sagen wollte:

 

Zuchwil ist eine weltoffene, tolerante, wertschätzende Kirchgemeinde, die das Zusammenleben von vielen Nationalitäten und verschiedenen Menschen schon lange kennt und vorbildlich pflegt. Diese Haltung dringt bis in das kirchliche Leben hinein. Ich schätze diese Offenheit und fühle mich, aus reformiertem Hause stammenden Christ in Zuchwil als Vollmitglied anerkannt und sehr gut aufgehoben. Vielen Dank!

 

Wir freuen uns auf Sie!